Archive of ‘Süßes’ category

Weihnachtszeit….

Wie ihr schon gemerkt habt, ist es in den letzten Tagen ein wenig still hier geworden. Die letzten Wochen des Jahres haben mich voll im Griff. Daher habe ich beschlossen den Blog in die Weihnachtspause zu schicken. Ich freue mich aber wenn ihr im Januar wieder mit dabei seid!

 

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Mini - Tartelettes mit Salzkaramell und Schokoladenganache

Wo ist nur die Zeit geblieben? Das fragt ihr euch sicher auch schon. Ich weiß noch so genau, was ich letztes / dieses Jahr an Silvester gemacht habe und nun? Nun war gestern schon der 1. Advent. Wirklich weihnachtlich ist es bei uns noch nicht, aber ich hoffe das wird sich bald ändern.  Die Weihnachtsdeko ist nämlich noch irgendwo in den Untiefen der Umzugskartons und muss gefunden werden. Spätestens am 23., ansonsten steht der Tannenbaum in diesem Jahr einfach mal nackt in der Bude. Unsichtbare Deko usw. Wer hätte gedacht, das nach einem halben Jahr noch immer nicht alle Kartons ausgepackt sind? Ok, ihr könnt die Hand wieder runternehmen.

Damit wir nicht mit knurrendem Magen suchen müssen, gibt es als klitzekleine Stärkung Tartelettes mit Salzkaramell und Schokoladenganache (wer es etwas weihnachtlicher möchte, kann einfach noch etwas Zimt unter die Schokolade rühren). Diese kleinen Zuckerbomben habe ich schon vor knapp zwei Wochen gemacht. Beim ersten Mal für die Verteidigung einer Arbeitskollegin. Sie waren so schnell weg. So mächtig diese kleinen Happen auch sind, so süchtig können sie machen :-) Deshalb habe ich am nächsten Tag gleich noch eine Runde gebacken und hier ist nun das Rezept für euch. Es geht natürlich nichts über selbst gemachten Mürbeteig, aber aus Zeitmangel habe ich für die Verteidigung einen Fertigmürbeteig genommen, ich fand diesen gar nicht so schlecht, und wenn man mal keine Zeit hat, einen Mürbeteig selbst zu machen, ist das eine gute Alternative. Um den Teig in die Muffinmulden zu drücken habe ich einen Teigstampfer verwendet, meiner ist von hier, aber ihr bekommt den auch bestimmt woanders.

Mini - Tartelettes mit Salzkaramell und Schokoladenganache (Abgewandelte Variante von Donna Hay)
 

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: 12 Stück

Zutaten
  • Für den Teig:
  • 50 g Zucker
  • 100 g kalte Butter
  • 150 g Mehl
  • 1 Eigelb
  • *
  • Für das Karamell:
  • 90 ml Sahne
  • 50 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 60 ml Wasser
  • 1 - 2 Prisen Salz
  • *
  • Für die Schokoladenganache:
  • 60 ml Sahne
  • 60 g dunkle Schokolade
  • *
  • 1 runden Ausstecher, der etwas größer als die Muffinmulde ist (ich habe einen Dessertring verwendet, aber ein großes Glas geht auch)
  • 1 Muffinblech
  • 1 Teigstampfer

Zubereitung
  1. Für den Teig Mehl und Zucker mischen, Butter in kleinere Stücke schneiden und zum Mehl geben, eine Mulde eindrücken und das Eigelb hineingeben. Mit den Händen (oder der Küchenmaschine) zügig zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Backofen auf 160°C (Ober- Unterhitze) vorheizen. Die Mulden des Muffinblechs gut mit Butter einfetten. Mürbeteig dünn ausrollen und mit einem Dessertring 12 Kreise ausstechen. Pro Mulde einen Kreis hineinlegen und mit dem Teigstampfer hineindrücken, so dass der Teig an der Seite hoch geht und ihr die Tartelettes später befüllen könnt. Kleine Risse könnt ihr mit übergebliebenem Teig reparieren. Teig 1 - 2 Mal mit einer Gabel einstechen, wenn beim backen der Teig trotzdem hoch kommt, könnt ihr entweder nochmal mit der Gabel vorsichtig! reinstechen oder später mit dem Stampfer den Teig nochmals in die Form pressen. Das Blech in den vorgeheizten Ofen stellen und für 10 - 12 Minuten backen. Der Teig sollte gold - braun sein. Das kann je nach Ofen ganz schön schnell gehen (bei mir ging es einmal zu schnell :-). Die fertig gebackenen Tartelettes kurz in der Form auskühlen lassen und anschließend auf einem Gitter komplett abkühlen.
  3. Während der Teig abkühlt könnt ihr das Salzkaramell herstellen. In einem kleinen Topf Zucker und Wasser mischen und erhitzen. Sobald der Zuckersirup eine Temperatur von 170°C hat, den Topf vom Herd nehmen, vorsichtig die Sahne zugeben und solange rühren, bis keine Karamellstückchen mehr da sind. Den Topf wieder auf den Herd stellen, Butter unterrühren und bei kleiner Flamme ca. 5 Minuten köcheln lassen, solange, bis die Masse andickt. Salz unterrühren und auf die 12 Böden verteilen. Ihr solltet darauf achten, das ihr nicht zuviel Karamell hineinfüllt, da darauf ja noch eine Schicht Schokoladenganache kommt! Je nachdem wie hoch euer Teigrand ist, kann es sein, das noch etwas Karamell übrig bleibt. Diese hält sich aber einige Tage im Kühlschrank. Befüllte Tartelettes im Kühlschrank abkühlen lassen.
  4. Währenddessen bereitet ihr die Schokoladenganache zu. Dafür die Schokolade klein hacken. Sahne in einem kleinen Topf aufkochen, vom Herd nehmen, Schokolade hinzugeben und 2 - 3 Minuten stehen lassen. Anschließend die Schokolade gut mit der Sahne verrühren. Es dürfen keine Schokoladenklümpchen in der Masse sein. Die Masse etwas abkühlen lassen, so lange bis sie anzieht und dann auf der Karamellcreme verteilen. Mit etwas Salz bestreuen und erneut im Kühlschrank abkühlen lassen. Nun müsst ihr nur noch reinbeißen…

Wer mag, kann die Tarte natürlich auch in einer größeren Form machen, dann müsst ihr aber evtl. die Mengen verdoppeln!

Viel Spaß beim nachbacken und habt noch eine schöne Woche…..

Eure Simone

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Baklava

Zum Glück regnet es heute. Ansonsten müsste ich mir langsam Sorgen um meinen inneren Schweinehund machen. Er scheint verschwunden zu sein. Keine Ahnung, ob ich mich darüber freuen soll oder nicht, erschreckend ist es aber schon, das gestern mein erster Gedanke war: „ich will joggen - jetzt“, also zack die Joggingschuhe angezogen und schon war ich draußen ohne vorher einen oder zwei Kaffee zu trinken, ohne in ein Brötchen zu beißen. Hallo?! Ob der Schweinehund vor all dem Süßen abgehauen ist? Ich weiß es nicht.  Das tolle ist nur, das man ohne Schweinehund auch viel mehr von der leckeren Baklava essen kann, oder? Ok, das ist gelogen. Baklava und viel davon essen geht gar nicht. Obwohl sie süchtig machen kann, ist meist nach einem Stück schon Schluss. Und das freut wiederum die Kollegen, denn dann bleibt viel mehr für sie übrig :-)

Da ich nicht so gerne Pistazien esse, habe ich in meine Variante nur Walnüsse und Mandeln gegeben. Wer mag kann natürlich auch andere Nüsse verwenden. Filoteig bekommt ihr am besten im nächstgelegenen türkischen Supermarkt. Ich finde den frischen Teig aus der Kühltheke viel besser, als die trockenere Variante, die es auch in anderen Supermärkten gibt. Die frischen Teigblätter sind meiner Meinung nach etwas dünner und fluffiger und werden beim backen viel knuspriger.

 

 

 

Baklava
 

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Zutaten
  • 150 g Butter
  • 100 g Mandeln
  • 200 g Walnüsse
  • 100 g Zucker
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 TL gemahlener Kardamom
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb einer Zitrone & Orange
  • 1 Eiweiß
  • 250 g Filoteig
  •  -
  • Sirup:
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zitronensaft
  • 200 ml Wasser
  • 1 TL Rosenwasser

Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Eine Form mit etwas Butter einfetten. Die restliche Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Die Nüsse hacken und mit Zucker, Zimt, Kardamom, Salz, Zitronen- und Orangenschale mischen. Eiweiß zugeben und nochmals gut vermengen. Teigblätter vorsichtig aus der Verpackung nehmen.
  2. Nach und nach 6 Teigblätter auf den Boden der Backform geben, dabei jede Lage mit etwas Butter bepinseln. ⅓ der Nussmischung darauf verteilen, 4 Teigblätter (mit Butter zwischendurch) darauflegen. Erneut ⅓ Nussmischung verteilen, 4 Teigblätter darauf legen und die restliche Nussmischung darauf verteilen. Wieder 6 Teigblätter drauflegen, die Butter zwischendurch und auf der obersten Schicht nicht vergessen.. Mit einem scharfen Messer die oberen Teigblätter durchschneiden und dann für 25 - 30 Minuten backen. Die Baklava sollte nun goldbraun und knusprig sein.
  3. Während die Baklava im Ofen backt, wird der Sirup hergestellt. Dafür alle Zutaten, bis auf das Rosenwasser in einem Topf zum kochen bringen. Den Sirup für ca. 10 - 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend das Rosenwasser zugeben.
  4. Sobald die Baklava aus dem Ofen kommt, wird der Sirup obendrauf verteilt. Durch die Einschnitte läuft der Sirup in die untern Schichten und alles wird wunderbar saftig. Die Baklava nun noch abkühlen lassen und in Stücke schneiden.

Habt noch einen süßen Sonntag.

 

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Honigbrot und der Duft von {Gemütlichkeit}

Ihr kennt doch bestimmt  den Jungen aus der Werbung, der sich die Schuhe anzieht und wieder raus möchte, nur damit noch eine Pizza gebacken wird. So ähnlich habe ich mich gestern auch gefühlt. Nachdem ich für samstägliche Verhältnisse ganz früh wach war und nicht mehr schlafen konnte. dAchte ich mir, nutze ich das aus und schmeiße schon mal den Backofen an, backe Honigbrot und gehe dann laufen. Während des backens verbreitete sich der Duft von Zimt, Vanille, Sternanis und anderen leckeren Gewürzen langsam durch das ganze Haus. Als ich dann von draußen wieder reinkam und diesen Duft in der Nase hatte, wünschte ich mir, das dass immer so ist. Man kommt nach Hause und es riecht lecker nach gebackenem. Nicht, das es bei uns zu Hause stinkt, aber der Duft von Zimt und Co. durchströmt nun nicht täglich das Haus. Und ich finde ja, wenn Gemütlichkeit ein Geruch wäre, dann wäre es der Duft von Zimtsternen gemischt mit Kaminfeuer. Das wäre doch mal ein Raumduft, oder? Wonach riecht Gemütlichkeit denn für euch? Falls ihr  nun auch den Duft von Honigbrot in der Nase haben möchtet, dann ganz schnell ran an die Rührschüssel und viel Spaß beim backen! Die Gewürze könnt ihr nach Lust und Laune variieren, ich habe einfach mal aufgeschrieben, welche ich genommen habe. Außerdem habe ich die Gewürze schon am Tag vorher mit dem Honig und der Milch aufgekocht, ich finde, dann schmeckt es einfach besser. Wer aber nicht so lange warten möchte, kann den Schritt natürlich auch überspringen.

Honigbrot und der Duft von
 

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Zutaten
  • 350 g Honig
  • 100 ml Milch
  • Gewürze, z.B.:
  • ¼ TL Zimtblüte oder eine Zimtstange
  • 2 Sternanis
  • ¼ TL Koriandersamen
  • etwas Muskatblüte
  • 2 schwarzer Kardamom
  • 2 TL selbst gemachten Vanillesirup
  • 150 g Butter
  • 140 g Weizenmehl
  • 160 g Roggen - Vollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 3 Eier

Zubereitung
  1. Honig, Milch und Gewürze in einem kleinen Topf erwärmen und solange rühren, bis Honig und Milch gemischt sind. Über Nacht ziehen lassen.
  2. -
  3. Am nächsten Tag eine Kastenform einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 150°C vorheizen.
  4. -
  5. Die Butter zum gewürzten Honig geben, erwärmen und solange rühren, bis die Butter vollständig geschmolzen ist,  anschließend durch ein feines Sieb geben (man kann die Gewürze auch in einen Teebeutel geben, dann lassen sie sich einfacher entfernen, hab ich aber vergessen).
  6. -
  7. Die beiden Mehlsorten mit Backpulver und Salz mischen und in eine Rührschüssel sieben. Nach und nach die Eier und den Honig zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in die Kastenform geben und im Ofen 40 - 50 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen).

 

Am besten schmeckt das Honigbrot wenn es noch warm ist, einfach etwas Butter oben drauf, fertig. Ihr könnt das Brot auch gut in einer Pfanne anrösten, dann Butter drauf, zusehen wie diese schmilzt und dann reinbeißen. Lecker.

Habt noch einen schönen Sonntag!

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High-Hat Guinneskuchen mit Kirschen

Heute gibt es endlich mal wieder einen Kuchen. Nach dem mich in den vergangenen Tagen das Backkarma verlassen hatte und alles was ich in den Ofen  gestellt habe nicht so wieder raus kam, wie ich es gerne gehabt hätte, bin ich froh, das dieser Kuchen weder verbrannt, noch roh, noch komplett auseinander gelaufen, noch explodiert ist (wer mehr wissen will, sollte mal bei Instagram vorbei schauen.) Diesen Kuchen habe ich mindestens dreimal gebacken, bis er endlich mal genießbar war. Und dabei ist es ein ganz einfacher Schokoladenkuchen. Zuerst hatte ich keine richtige Kastenform und habe eine dieser Papier-Kastenformen benutzt, nun ja, was soll ich sagen, der Kuchen war mehr breit und flach, als hoch und schmal. Beim zweiten Mal habe ich eine runde Form genommen, das hat mir aber nicht gefallen, denn in meiner Vorstellung sah dieser Kuchen nur in einer Kastenform gut aus… . Beim dritten Mal war der Kuchen außen Kohlschwarz und innen noch flüssig, ähm, ging auch nicht. Jetzt habe ich mir endlich eine Kastenform zugelegt und siehe da, es hat geklappt. Eigentlich wird die Marshmallow-Baiser-Masse viel mehr in die Höhe auf dem Kuchen verteilt, aber dann hätte ein Stück Kuchen locker bis Weihnachten alle Energiereserven im Körper aufgefüllt und man wäre sich vorgekommen wie Hammy aus ab durch die Hecke nach dem er den Energy Drink getrunken hat. Jetzt reicht ein Stück Kuchen gerade mal für’s Wochenende :-)

 

High-Hat Guinneskuchen mit Kirschen
 

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Zutaten
  • Guinneskuchen:
  • 150 ml Guinnes (oder Malzbier)
  • 150 g Butter
  • 50 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 140 g braunen Zucker
  • 120 g weißen Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 140 g dunkle Schokolade
  • 2 Eier
  • 185 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • ¼ TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Kirschen
  • -
  • Marshmallow-Baiser-Masse:
  • 2 Eiweiß
  • 170 g weißen Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 El Golden Sirup
  • 1 Prise Cream of Tartar
  • ¼ TL Vanilleextrakt
  • 2 El Wasser
  • -
  • Schokoladenglasur:
  • 75 g dunkle Schokolade
  • 75 g Vollmilchschokolade (ihr könnt auch nur eine Sorte Schokolade nehmen)

Zubereitung
  1. Guinneskuchen:
  2. Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Kastenform einfetten und evtl. mit Backpapier auskleiden.
  3. -
  4. Das Bier in einem Topf erwärmen, Butter  zugeben und bei kleiner Flamme schmelzen. Nach dem die Butter geschmolzen ist, Kakaopulver, Zucker und Vanilleextrakt zugeben und gut verrühren. Die Schokolade in kleinere Stücke hacken oder brechen und in der warmen Masse schmelzen. Dabei öfters mal umrühren. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, die Masse zur Seite stellen.
  5. -
  6. Das Mehl mit Natron und Backpulver mischen und sieben. Die Eier in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer schaumig aufschlagen. Mehl  und Salz hinzufügen. Sobald das Mehl gut vermengt ist kommt die Bier-Schokoladenmasse dazu. Am Anfang nur ⅓ der Masse zum Mehl geben und glattrühren. Dann den Rest dazugeben und wieder glattrühren. Zum Schluss noch die Kirschen unter den Teig heben und diesen dann direkt in die Kastenform füllen und im Ofen auf der mittleren Schiene für 40 - 50 Minuten backen. Sollte der Kuchen an der Oberfläche zu dunkel werden, könnt ihr ihn auch mit etwas Backpapier abdecken. Mit einem Holzstab prüfen, ob der Kuchen durch ist. Den Kuchen auf ein Gitterrost stürzen und vollständig abkühlen lassen.
  7. -
  8. Marshmallow-Baiser-Haube:
  9. Alle Zutaten in eine Metallschüssel geben. Die Metallschüssel auf ein Wasserbad stellen und solange rühren, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Das sich der Zucker gelöst hat, könnt ihr daran prüfen in dem ihr etwas Masse zwischen den Fingern reibt, wenn ihr keine Zuckerkristalle mehr spürt kommt die Masse in die Rührschüssel und wird auf höchster Stufe steif geschlagen (dauert so ca. 5 Minuten).
  10. -
  11. Die Marshmallow-Masse, die herrlich lecker nach der Dickmann’s Füllung schmeckt, wird nun auf dem Kuchen verteilt. Wie viel ihr auf euren Kuchen gebt ist natürlich euch überlassen. Dann wird der Kuchen für 15 Minuten in den Kühlschrank gestellt. Währenddessen könnt ihr die Schokoladenglasur vorbereiten.
  12. -
  13. Schokoladenglasur:
  14. Die Schokolade klein hacken und in einer Schüssel über einem Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen bevor ihr diese auf dem Kuchen verteilt.

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Held am Herd fragt - Ich antworte!

Sabine von Held am Herd hat mir einen Award verliehen. Yeah, yeah, yeah. Vielen lieben Dank dafür!!!! Nun habe ich es endlich geschafft auf ihre 11 Fragen zu antworten.

1. Verrätst du mir dein Geheimnis für vernünftiges Zeitmanagement? Also Job, der tägliche normale Wahnsinn, Familie, Blog, vielleicht noch ein bisschen Sport…. Wie bekommst du alles unter einen Hut?

Leider habe ich überhaupt kein Zeitmanagement. Ich versuche es des öfteren, dann kaufe ich mir einen schicken neuen Kalender oder ein hübsches Notizbuch und versuche dort alles zu „planen“, das funktioniert dann wenn es hoch kommt drei Tage :-) Also mache ich alles einfach drauf los: Unter der Woche wird fleißig gearbeitet und wenn Zeit ist noch etwas Sport gemacht (also nie…), am Wochenende versuche ich dann Sachen für meinen Blog zu machen, d.h. einkaufen, kochen, fotografieren usw.

2. Gibt es ein Lieblingsgericht aus deiner Kindheit? Welches ist es?

Omas Pudding! Definitiv. Vanillepudding mit Schokoraspeln und geschlagener Sahne. Und ein Schuss Rum. Das schmeckte schon als Kind… ob das am Rum lag?

3. Ein perfektes Abendessen: Wer sitzt mit am Tisch?

Mein Freund und vielleicht noch ein paar Freunde. Je mehr, umso besser. Auch wenn dies leider viel zu selten klappt.

4. Welches ist dein liebstes Kochbuch?

Oh je! Obwohl ich jede Menge Kochbücher habe, habe ich kein wirkliches Lieblingskochbuch. Wenn ich mich aber entscheiden müsste, welches ich auf eine einsame Insel mitnehmen dürfte, dann „Sichuan“ von Fuchsia Dunlop (zumindest im Moment).

5. Wer ist für dich dein persönlicher Held?

Ganz kitschig: mein Freund :-)

6. Welchem Blog folgst du schon am längsten und warum?

klitzekleines Blog. Warum? Schau ihn dir an, dann weiste bescheid :-)

7. Ein Talent, dass du nicht besitzt wird dir geschenkt, welches ist es?

Nicht immer heulen zu müssen, wenn ich wütend bin.

8. Welchen Blogger würdest du gerne mal persönlich kennenlernen?

David Lebovitz

10. Was war das netteste, was dir durch deinen Blog passiert ist?

Das man so oft neue Leute kennen lernt, die genauso „verrückt“ sind wie man selbst. Und das meine Mama stolz auf mich ist, weil ich das mit dem „Internet“ kann :-)

11. Gab es auch ein negatives Erlebnis? Und wenn ja, welches?

Bis jetzt zum Glück noch nicht.

 

Und nun habe ich mir 11 Fragen ausgedacht und nominiere für den Liebster-Award:

Curvyglam

Ein Apfel am Tag

Backen macht froh

Bake a wish

Mädels, ich hoffe ich macht mit und wünsche euch viel Spaß beim antworten (dann dürft ihr euch natürlich auch 11 Fragen ausdenken, die ihr anderen Bloggern stellt)!

  1. Kochen oder backen? Was machst du lieber?
  2. Was ist dein Lieblingsgericht und was geht gar nicht?
  3. Was hast du dir alles schon gekauft, nur weil du es für den Blog „brauchst“?
  4. Wieviele Koch- und Backbücher stehen bei dir im Regal?
  5. Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir wünschen?
  6. Verrätst du mir eine Jugendsünde?
  7. Wie bist du zum bloggen gekommen?
  8. Wohin reist du am liebsten?
  9. Was benutzt du am häufigsten in der Küche?
  10. Deine größte Inspirationsquelle?
  11. Wie bist du auf deinen Blognamen gekommen?

Noch mehr Fragen! Nina von Chocomande hat mich ebenfalls für den Liebster Award nominiert. Vielen Dank dafür. Hier sind Ihre Fragen und meine Antworten:

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

-  Es fing alles mit Motivtorten an. Auf der Suche nach Inspirationen für meine Torten bin ich über verschiedene Blogs “gestolpert”. Die haben mich so begeistert, das ich “das” auch machen wollte. Und so habe ich einfach angefangen…
2. Was begeistert dich, wenn du andere Blogs liest?

- Wie kreativ Menschen sein können, auf die meisten Ideen wäre ich nie gekommen. Außerdem gibt es so viele Blogs mit wunderschönen Fotos.
3. Wann backst/kochst du besonders gern?

Am liebsten jeden Tag. Klappt nicht immer, aber meistens :-)
4. Welche Zutat würdest du am liebsten in jedem Gericht verarbeiten?

Frischer Koriander und Schokolade, je nachdem ob ich etwas Herzhaftes oder etwas Süßes mache.
5. Gibt es Gerichte, die du NICHT fotografierst?

Jede Menge. Meist fotografiere ich die Gerichte aber und denke mir dann, dass das Bild nicht so aussieht, wie das Bild was ich davon in meinem Kopf habe. Davon bin ich dann meist so genervt, das ich keinen Bock mehr habe, damit weiterzuarbeiten.
6. Welches ist dein Lieblingskoch- oder backbuch?

Hm, so ein richtiges Lieblingskochbuch habe ich nicht. Aber wenn ich mich für eins entscheiden müsste dann für Sichuan Cookery, ein Buch von Fuchsia Dunlop.
7. Hast du einen Lieblingsort (auf der Welt)?

Die Badewanne
8. Was machst du im normalen Leben?

Im normalen Leben arbeite ich in der Mikrobiologie/ Uni Düsseldorf als BTA.
9. Womit beschäftigst du dich in deiner Freizeit, wenn du nicht in der Küche oder hinter der Kamera stehst?

Eine Zeit lang habe ich regelmäßig Badminton gespielt, ich hoffe, das ich damit bald weitermache. Ansonsten viel lesen.
10. Was macht dich glücklich (außer gutem Essen)?

Ein spannendes Buch lesen. Am Wochenende ausschlafen. Mit Freunden essen gehen. Sonnenschein. Keine Ahnung, kommt immer etwas auf die Situation an.
11. Was macht dir beim Bloggen am meisten Spaß?

Die ganzen Köstlichkeiten am Ende an Kollegen zu verteilen :-)

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Pumpkin Spice Cupcakes

Genießt du auch das schöne Wetter? Gut, heute ist es draußen eher regnerisch (dabei wollte ich doch heute unbedingt joggen… Schade ), aber die letzten Tage waren so sonnig, ein Traum! Ich freue mich schon ganz doll darauf, das es draußen bald ganz, ganz kalt ist, und wir endlich unseren neuen Kamin anmachen können. Außerdem liebe ich die kalte Morgenluft, die riecht einfach so schön nach Winter. Allerdings ist jetzt erstmal Herbst, und was passt besser zum Herbst als Kürbis? Kürbissuppe kann ich leider nicht essen, aber zum Glück gibt es ja noch jede Menge anderer Gerichte mit Kürbis. Den Start in die diesjährige Kürbissaison machen heute Cupcakes, genauer: Pumpkin Spice Cupcakes. Die Idee dazu bekam ich, als ich letzte Woche im Coffeeshop am Bahnhof gefragt wurde, ob ich statt eines schnöden Filterkaffees nicht lieber einen „Pumpkin Spice Latte“ haben möchte? Ähm? Nee! Dieser Trend ging bisher an mir vorbei und ich kann mir auch nicht vorstellen irgendwann mal einen Kaffee mit Kürbis-Gewürz-Sirup zu bestellen, geschweige denn zu trinken. Igitigitigit. Ich mag meinen Kaffee ja schon nicht, wenn da nur ein Hauch von Zucker drin ist, und dann gleich eine ganze Ladung Sirup?? Das gilt allerdings nur für heißen Kaffee. Bei Eiskaffee und heißer Schokolade sieht das ganze schon anders aus, keine Ahnung warum mir das darin schmeckt.  Was ich mir aber gut vorstellen konnte, waren Pumpkin Spice Cupcakes. Es gibt ja auch Möhrenkuchen, warum dann nicht auch Kürbiskuchen? Und was soll ich sagen, die Cupcakes sind wirklich sehr lecker, durch den Kürbis sind sie innen schön saftig. Zum Schluss noch ein wenig Frischkäsefrosting drauf, ein bisschen Zimt drüber und zack wandern die kleinen Zuckerbomben auf die Hüften (ich sollte mir unbedingt mal wetterfeste Laufkleidung besorgen….aber dann hätte ich ja gar keine Ausrede mehr).


 

Pumpkin Spice Cupcakes
 

: 12 Stück

Zutaten
  • Pumpkin-Spice-Sirup:
  • 200 ml Wasser
  • 100 g Zucker, weiß
  • 50 g Zucker, braun
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • ¼ TL gemahlene Muskatnuss
  • ¼ TL Nelkenpulver
  • 1 Stück frischen Ingwer
  • -
  • Kürbiscupcakes:
  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier, M
  • 120 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 50 ml Milch
  • 150 g Kürbis, grob geraspelt
  • -
  • Frischkäsefrosting:
  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Puderzucker, gesiebt
  • 150 g Frischkäse
  • 1 TL Zimt

Zubereitung
  1. Pumpkin-Spice-Sirup
  2. Wasser mit Zucker in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Sobald der Zucker gelöst ist, die Gewürze und den frischen Ingwer hinzugeben und 5 Minuten köcheln lassen. Den Sirup abkühlen lassen, anschließend den Ingwer entfernen.
  3. -
  4. Wie gesagt, im Kaffee kann ich mir das ganze nicht vorstellen, aber in einer heißen Schokolade war das ganz schön lecker.
  5. -
  6. Kürbiscupcakes:
  7. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Eine Muffinform vorbereiten. Butter mit Zucker schaumig schlagen. Eine Prise Salz zugeben und nach und nach die Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen, sieben und zur Butter-Zucker-Eier-Mischung geben, gut unterrühren. Zum Schluss Milch  und geraspelten Kürbis unterrühren. Den Teig auf 12 Muffinförmchen verteilen und für 20 - 25 Minuten backen. (Stäbchenprobe!) Die fertigen Muffins auf einem Gitterrost abkühlen lassen.
  8. -
  9. Frosting:
  10. Butter schaumig schlagen, Puderzucker zugeben und so lange weiter rühren, bis eine fluffige Masse entsteht (ca. 5 Minuten). Frischkäse zugeben, kurz unterrühren und auf die Muffins verteilen. Mit etwas Zimt bestreuen und fertig!

Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag!

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Zitronenkuchen {Klassiker}

Huhu ihr Lieben!

Das Wochenende ist mal wieder wie im Flug vergangen. Gleich kommen noch Freunde vorbei, sie wollen endlich mal unser neues Haus sehen. Ähm, neu? Naja, wir wohnen schon seid einem halben Jahr hier drin, aber irgendwie haben wir es vorher nicht gebacken bekommen. Und was braucht man, wenn Freunde zu Besuch kommen? Richtig, einen Kuchen. Dieses Mal wollte ich etwas ohne Schnickschnack haben, einfach mal wieder einen klassischen, leckeren Rührkuchen. Ich habe mich dann für einen meiner Lieblingskuchen entschieden, den Zitronenkuchen. OK, ganz so klassisch ist er nicht, denn der Sirup enthält Thymian. Thymian & Zitrone sind nicht nur eine leckere Kombination wenn es um herzhafte Gerichte geht (hmmm, Zitronenhähnchen - ich kann es schon riechen…), nein, auch im Kuchen harmonieren sie wunderbar. Und da ich den Thymian nur in den Sirup gebe, schmeckt der Kuchen auch nicht so intensiv danach.

Zitronenkuchen mit Thymian
 

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Zutaten
  • Zitronenkuchen:
  • 250 g weiche Butter + Butter für die Form
  • 225 g Zucker
  • 3 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb und Saft von 1 Zitrone
  • 4 Eier (zimmerwarm)
  • 400 g Mehl
  • 100 g Stärke
  • 3 TL Backpulver
  • 100 ml Milch
  • -
  • Sirup:
  • 100 ml Zitronensaft
  • 100 g Zucker
  • 4 Thymianstängel
  • -
  • Glasur :
  • 150 g Puderzucker, gesiebt
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • Thymianblättchen

Zubereitung
  1. Zitronenkuchen:
  2. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Salz und Zitronenabrieb zugeben und weiter rühren. Nach und nach die Eier zugeben. Mehl mit Stärke und Backpulver mischen, sieben und abwechselnd mit Milch und Zitronensaft unter die Ei-Masse rühren. Eine Gugelhupfform ausbuttern und den Teig gleichmässig darin verteilen. Den Kuchen für 40-50 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen). Währenddessen den Zitronensirup herstellen. Den fertigen Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen und sofort mit dem Sirup beträufeln oder einpinseln, anschließend abkühlen lassen.
  3. -
  4. Sirup:
  5. Zitronensaft und Zucker in einen kleinen Topf geben, aufkochen und für 5 Minuten auf kleinster Flamme weiterköcheln lassen. Thymian hinzufügen und so lange ziehen lassen, bis der Kuchen fertig ist.
  6. -
  7. Glasur:
  8. Puderzucker und Zitronensaft zu einer glatten Masse verrühren und über dem abgekühlten Kuchen verteilen. Ein paar Thymianblättchen darauf verteilen. Wer mag kann auch noch ein paar Zitronenzesten drauf geben.

Ich wünsche dir noch einen wunderbaren Sonntagabend!

Deine Simone

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S’mores Schoko-Kirsch-Muffin

Neulich beim grillen gab es endlich mal wieder Marshmallows. Schön über dem Grill geröstet. Außen knusprig innen heiß, sehr heiß. Beim reinbeißen hab ich mir dann gleich mal die Schnüss verbrannt. Ist aber auch blöd, man lernt nie dazu :-) Dafür ist mir wieder eingefallen, das ich irgendwo auf dem Rechner ein Buch über S’mores hatte, Marshmallow, Schokolade und Kekse, zack fertig, und das ich das eigentlich auch mal machen wollte. Während die anderen weiter ihre abgekühlten Marshmallows aßen, klickte ich mich durch das Buch und bin bei Cupcakes mit Marshmallow und Kirschen hängen geblieben. Das klang lecker und so wurde am nächsten Tag der Rührbesen rausgekramt und gebacken. Wie du die Marshmallows für die Muffins röstest ist dir überlassen, ich habe einfach den kleinen Bunsenbrenner verwendet. Du kannst aber auch den Grill oder wer hat, den Gasherd, anwerfen oder die Marshmallows evtl. direkt mitbacken.

S’mores Schoko-Kirsch-Muffin
 

: 12 Stück

Zutaten
  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker + 1 EL
  • 5 Eier
  • 200 g Mehl
  • 50 g Kakaopulver
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Kirschen
  • 100 g Schokoladenchips
  • 100 g Kirschen + Saft
  • 1 EL Stärke
  • 12 Marshmallows

Zubereitung
  1. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier zugeben und weiter rühren. Mehl mit Kakaopulver und Backpulver mischen und gründlich unter die Buttermasse rühren. Salz, Kirschen und Schokolade zum Teig geben und nochmals kurz durchmischen. Auf 12 Muffinförmchen verteilen und für 20 - 30 Minuten backen. Währenddessen die Stärke mit etwas Kirschsaft verrühren. Die Kirschen mit etwas Kirschsaft in einem Topf aufkochen und die Stärke zugeben, solange köcheln lassen, bis die Kirschen angedickt sind. (Ich habe ein großes Glas Kirschen genommen, aufgekocht und mit Stärke angedickt. Die Kirschen, die ich nicht für die Cupcakes gebraucht habe, habe ich in eine Auflaufform gegeben, Butterstreusel drüber und einen Kirsch-Crumble gebacken). Sobald die Muffins fertig gebacken sind (Stäbchenprobe), diese aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Mit einem Apfelkernausstecher in die Mitte der Muffins ein Loch ausstechen. Dann nach und nach die Marshmallows rösten. Wie schon gesagt, ich habe einen kleinen Bunsenbrenner dafür verwendet. Die Marshmallows in das Loch drücken und etwas von den Kirschen oben drauf verteilen.

 

Am besten schmecken die Muffins, wenn die Marshmallows noch warm sind, also zackig hineinbeißen :-)

Bis bald,

Simone

 

 

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Tiramisu-Törtchen

Huhu, ich melde mich mal ganz fix aus meinem Urlaub. Naja, Urlaub würde ich das fast gar nicht nennen, sagen wir mal, ich muss diese Woche nicht zur Arbeit. Dafür wird im Garten fleißig gebuddelt, geschüppt und tonnenweise Sand und Steine verlegt. Mit dem Sandverkäufer sind wir schon “per Du” :-). Aber so langsam fühle mich ein bisschen wie die Schildkröte in der Wüste: “So viel Sand und keine Förmchen”.  Zum Glück hatte es vor drei Tagen (mal wieder) geregnet, so konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen in die Küche verdrücken und ein kleines Törtchen backen. Bei der ganzen Schufterei braucht man zwischendurch ja auch mal eine kleine Stärkung, oder?

Tiramisu-Törtchen
 

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Zutaten
  • 500 g Butter + Butter für die Form
  • 200 g Zucker
  • 50 g selbstgemachten Vanillezucker (oder 250 g Zucker + Mark einer Vanilleschote)
  • 5 Eier
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 250 g Crème fraîche
  • 3 EL Puderzucker, gesiebt
  • 500 g Mascarpone
  • 50 ml Espresso
  • 3 EL Amaretto
  • Kakaopulver

Zubereitung
  1. Den Backofen auf 175°C vorheizen. 250 g Butter mit 200 g Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Nach und nach die Eier zugeben und weiterrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und zur Eier-Butter-Zucker-Masse geben, kurz durchrühren, dann Crème fraîche zugeben und zu einem glatten Teig weiterrühren. Eine 15 cm große Form einbuttern, den Teig in die Form geben und für 50 - 60 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Du kannst den Teig aber auch in drei Portionen aufteilen und die Böden einzeln backen, jeder Boden braucht dann ca. 20 - 25 Minuten. Den Kuchen auskühlen lassen. Dann drei Böden daraus schneiden.
  2. Für die Füllung die restlichen 250 g Butter mit Puderzucker schaumig schlagen (je länger umso besser), dann Mascarpone zugeben und diesen vorsichtig mit der Butter verrühren (den Mixer nicht zu schnell stellen, ansonsten krisselt die Masse). Espresso mit Amaretto mischen. Nun die drei Böden mit Espresso beträufeln. ⅓ der Mascarponecreme auf einem Boden verteilen, den nächsten Boden darauflegen, leicht andrücken und ebenfalls mit ⅓ der Creme bestreichen, den letzten Boden darauf legen, leicht andrücken und die restliche Creme darauf und um den Kuchen verteilen. Wer mag behält etwas von der Creme zurück und dekoriert damit den Kuchen. Vor dem anschneiden, solltet ihr den Kuchen ca. 1 Stunde kühl stellen, dann nur noch Kakaopulver drüber und ran an die Kuchengabel.

Ich tausche jetzt Kuchengabel gegen Arbeitshandschuhe an und schüppe noch ein bisschen Sand von A nach B.

Wünsche dir ein schönes Wochenende!

Simone

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