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Honigbrot und der Duft von {Gemütlichkeit}

Ihr kennt doch bestimmt  den Jungen aus der Werbung, der sich die Schuhe anzieht und wieder raus möchte, nur damit noch eine Pizza gebacken wird. So ähnlich habe ich mich gestern auch gefühlt. Nachdem ich für samstägliche Verhältnisse ganz früh wach war und nicht mehr schlafen konnte. dAchte ich mir, nutze ich das aus und schmeiße schon mal den Backofen an, backe Honigbrot und gehe dann laufen. Während des backens verbreitete sich der Duft von Zimt, Vanille, Sternanis und anderen leckeren Gewürzen langsam durch das ganze Haus. Als ich dann von draußen wieder reinkam und diesen Duft in der Nase hatte, wünschte ich mir, das dass immer so ist. Man kommt nach Hause und es riecht lecker nach gebackenem. Nicht, das es bei uns zu Hause stinkt, aber der Duft von Zimt und Co. durchströmt nun nicht täglich das Haus. Und ich finde ja, wenn Gemütlichkeit ein Geruch wäre, dann wäre es der Duft von Zimtsternen gemischt mit Kaminfeuer. Das wäre doch mal ein Raumduft, oder? Wonach riecht Gemütlichkeit denn für euch? Falls ihr  nun auch den Duft von Honigbrot in der Nase haben möchtet, dann ganz schnell ran an die Rührschüssel und viel Spaß beim backen! Die Gewürze könnt ihr nach Lust und Laune variieren, ich habe einfach mal aufgeschrieben, welche ich genommen habe. Außerdem habe ich die Gewürze schon am Tag vorher mit dem Honig und der Milch aufgekocht, ich finde, dann schmeckt es einfach besser. Wer aber nicht so lange warten möchte, kann den Schritt natürlich auch überspringen.

Honigbrot und der Duft von
 

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Zutaten
  • 350 g Honig
  • 100 ml Milch
  • Gewürze, z.B.:
  • ¼ TL Zimtblüte oder eine Zimtstange
  • 2 Sternanis
  • ¼ TL Koriandersamen
  • etwas Muskatblüte
  • 2 schwarzer Kardamom
  • 2 TL selbst gemachten Vanillesirup
  • 150 g Butter
  • 140 g Weizenmehl
  • 160 g Roggen - Vollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 3 Eier

Zubereitung
  1. Honig, Milch und Gewürze in einem kleinen Topf erwärmen und solange rühren, bis Honig und Milch gemischt sind. Über Nacht ziehen lassen.
  2. -
  3. Am nächsten Tag eine Kastenform einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 150°C vorheizen.
  4. -
  5. Die Butter zum gewürzten Honig geben, erwärmen und solange rühren, bis die Butter vollständig geschmolzen ist,  anschließend durch ein feines Sieb geben (man kann die Gewürze auch in einen Teebeutel geben, dann lassen sie sich einfacher entfernen, hab ich aber vergessen).
  6. -
  7. Die beiden Mehlsorten mit Backpulver und Salz mischen und in eine Rührschüssel sieben. Nach und nach die Eier und den Honig zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in die Kastenform geben und im Ofen 40 - 50 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen).

 

Am besten schmeckt das Honigbrot wenn es noch warm ist, einfach etwas Butter oben drauf, fertig. Ihr könnt das Brot auch gut in einer Pfanne anrösten, dann Butter drauf, zusehen wie diese schmilzt und dann reinbeißen. Lecker.

Habt noch einen schönen Sonntag!

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Clafoutis aux cerises

 

Clafoutis gibt es bei uns häufiger. Der Teig ist ratzfatz angerührt, etwas Obst in die Form, Teig drüber, in den Ofen stellen und fertig.  Für mich muss der Teig außen knusprig und innen noch leicht matschig sein - ich höre schon meine Französischlehrerin: “Clafoutis außen knusprig - non”. Einig sind wir uns aber darin, das ein Clafoutis warm am besten schmeckt. Immerhin :-) Am liebsten esse ich Clafoutis mit Brombeeren, aber heute gibt es den Klassiker aux cerises. Ich würde die Kirschen normalerweise immer entkernen, man weiß ja nie, was in so einer Kirsche noch steckt, außer dem Kern. Aber für dich habe ich allen Mut zusammengenommen und sie mit Kern verwendet. Am Ende habe ich aber die Kirschen mit Kern lieber liegen gelassen. So geht es mir nicht nur bei Kirschen, ich kann in kein Obst reinbeißen ohne es vorher zu halbieren, vierteln, achteln usw. Es könnte sich ja noch irgendetwas da drin verstecken, was da nicht hingehört. Wenn jemand von euch weiß wie man diese Phobie nennt (außer verrückt) wäre ich ihm dankbar, wenn er mir den Namen schreiben würde. So, nun aber zum Rezept.

Clafoutis aux cerises
 

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Zutaten
  • 300 g Kirschen (oder anderes Obst)
  • 2 Eier
  • 50 g Zucker + Zucker für die Form
  • 100 ml Milch
  • 60 g Butter
  • 100 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • Puderzucker

Zubereitung
  1. Ofen auf 200°C vorheizen. Butter in einem kleinen Topf zerlassen. Eine 26 cm große Form mit etwas geschmolzener Butter auspinseln. Die Form mit 1-2 Eßl. Zucker ausstreuen. Kirschen entkernen (oder auch nicht) und in die Form legen.
  2. Die Eier schaumig schlagen. 50 g Zucker, die restliche zerlassene Butter, Mehl und  gemahlene Mandeln hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren (ähnlich wie ein Pfannkuchenteig). Den Teig über die Kirschen gießen und ca. 20-25 Minuten backen.
  3. Mit Puderzucker bestreuen und servieren. Am besten schmeckt der Kirschauflauf wenn er noch warm ist. Wenn du magst kannst du auch noch etwas Vanilleeis oder Sahne dazu servieren.

 

 

Bis bald!

 

 

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