Archive of ‘mit Schokolade’ category

Mini - Tartelettes mit Salzkaramell und Schokoladenganache

Wo ist nur die Zeit geblieben? Das fragt ihr euch sicher auch schon. Ich weiß noch so genau, was ich letztes / dieses Jahr an Silvester gemacht habe und nun? Nun war gestern schon der 1. Advent. Wirklich weihnachtlich ist es bei uns noch nicht, aber ich hoffe das wird sich bald ändern.  Die Weihnachtsdeko ist nämlich noch irgendwo in den Untiefen der Umzugskartons und muss gefunden werden. Spätestens am 23., ansonsten steht der Tannenbaum in diesem Jahr einfach mal nackt in der Bude. Unsichtbare Deko usw. Wer hätte gedacht, das nach einem halben Jahr noch immer nicht alle Kartons ausgepackt sind? Ok, ihr könnt die Hand wieder runternehmen.

Damit wir nicht mit knurrendem Magen suchen müssen, gibt es als klitzekleine Stärkung Tartelettes mit Salzkaramell und Schokoladenganache (wer es etwas weihnachtlicher möchte, kann einfach noch etwas Zimt unter die Schokolade rühren). Diese kleinen Zuckerbomben habe ich schon vor knapp zwei Wochen gemacht. Beim ersten Mal für die Verteidigung einer Arbeitskollegin. Sie waren so schnell weg. So mächtig diese kleinen Happen auch sind, so süchtig können sie machen :-) Deshalb habe ich am nächsten Tag gleich noch eine Runde gebacken und hier ist nun das Rezept für euch. Es geht natürlich nichts über selbst gemachten Mürbeteig, aber aus Zeitmangel habe ich für die Verteidigung einen Fertigmürbeteig genommen, ich fand diesen gar nicht so schlecht, und wenn man mal keine Zeit hat, einen Mürbeteig selbst zu machen, ist das eine gute Alternative. Um den Teig in die Muffinmulden zu drücken habe ich einen Teigstampfer verwendet, meiner ist von hier, aber ihr bekommt den auch bestimmt woanders.

Mini - Tartelettes mit Salzkaramell und Schokoladenganache (Abgewandelte Variante von Donna Hay)
 

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: 12 Stück

Zutaten
  • Für den Teig:
  • 50 g Zucker
  • 100 g kalte Butter
  • 150 g Mehl
  • 1 Eigelb
  • *
  • Für das Karamell:
  • 90 ml Sahne
  • 50 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 60 ml Wasser
  • 1 - 2 Prisen Salz
  • *
  • Für die Schokoladenganache:
  • 60 ml Sahne
  • 60 g dunkle Schokolade
  • *
  • 1 runden Ausstecher, der etwas größer als die Muffinmulde ist (ich habe einen Dessertring verwendet, aber ein großes Glas geht auch)
  • 1 Muffinblech
  • 1 Teigstampfer

Zubereitung
  1. Für den Teig Mehl und Zucker mischen, Butter in kleinere Stücke schneiden und zum Mehl geben, eine Mulde eindrücken und das Eigelb hineingeben. Mit den Händen (oder der Küchenmaschine) zügig zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Backofen auf 160°C (Ober- Unterhitze) vorheizen. Die Mulden des Muffinblechs gut mit Butter einfetten. Mürbeteig dünn ausrollen und mit einem Dessertring 12 Kreise ausstechen. Pro Mulde einen Kreis hineinlegen und mit dem Teigstampfer hineindrücken, so dass der Teig an der Seite hoch geht und ihr die Tartelettes später befüllen könnt. Kleine Risse könnt ihr mit übergebliebenem Teig reparieren. Teig 1 - 2 Mal mit einer Gabel einstechen, wenn beim backen der Teig trotzdem hoch kommt, könnt ihr entweder nochmal mit der Gabel vorsichtig! reinstechen oder später mit dem Stampfer den Teig nochmals in die Form pressen. Das Blech in den vorgeheizten Ofen stellen und für 10 - 12 Minuten backen. Der Teig sollte gold - braun sein. Das kann je nach Ofen ganz schön schnell gehen (bei mir ging es einmal zu schnell :-). Die fertig gebackenen Tartelettes kurz in der Form auskühlen lassen und anschließend auf einem Gitter komplett abkühlen.
  3. Während der Teig abkühlt könnt ihr das Salzkaramell herstellen. In einem kleinen Topf Zucker und Wasser mischen und erhitzen. Sobald der Zuckersirup eine Temperatur von 170°C hat, den Topf vom Herd nehmen, vorsichtig die Sahne zugeben und solange rühren, bis keine Karamellstückchen mehr da sind. Den Topf wieder auf den Herd stellen, Butter unterrühren und bei kleiner Flamme ca. 5 Minuten köcheln lassen, solange, bis die Masse andickt. Salz unterrühren und auf die 12 Böden verteilen. Ihr solltet darauf achten, das ihr nicht zuviel Karamell hineinfüllt, da darauf ja noch eine Schicht Schokoladenganache kommt! Je nachdem wie hoch euer Teigrand ist, kann es sein, das noch etwas Karamell übrig bleibt. Diese hält sich aber einige Tage im Kühlschrank. Befüllte Tartelettes im Kühlschrank abkühlen lassen.
  4. Währenddessen bereitet ihr die Schokoladenganache zu. Dafür die Schokolade klein hacken. Sahne in einem kleinen Topf aufkochen, vom Herd nehmen, Schokolade hinzugeben und 2 - 3 Minuten stehen lassen. Anschließend die Schokolade gut mit der Sahne verrühren. Es dürfen keine Schokoladenklümpchen in der Masse sein. Die Masse etwas abkühlen lassen, so lange bis sie anzieht und dann auf der Karamellcreme verteilen. Mit etwas Salz bestreuen und erneut im Kühlschrank abkühlen lassen. Nun müsst ihr nur noch reinbeißen…

Wer mag, kann die Tarte natürlich auch in einer größeren Form machen, dann müsst ihr aber evtl. die Mengen verdoppeln!

Viel Spaß beim nachbacken und habt noch eine schöne Woche…..

Eure Simone

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High-Hat Guinneskuchen mit Kirschen

Heute gibt es endlich mal wieder einen Kuchen. Nach dem mich in den vergangenen Tagen das Backkarma verlassen hatte und alles was ich in den Ofen  gestellt habe nicht so wieder raus kam, wie ich es gerne gehabt hätte, bin ich froh, das dieser Kuchen weder verbrannt, noch roh, noch komplett auseinander gelaufen, noch explodiert ist (wer mehr wissen will, sollte mal bei Instagram vorbei schauen.) Diesen Kuchen habe ich mindestens dreimal gebacken, bis er endlich mal genießbar war. Und dabei ist es ein ganz einfacher Schokoladenkuchen. Zuerst hatte ich keine richtige Kastenform und habe eine dieser Papier-Kastenformen benutzt, nun ja, was soll ich sagen, der Kuchen war mehr breit und flach, als hoch und schmal. Beim zweiten Mal habe ich eine runde Form genommen, das hat mir aber nicht gefallen, denn in meiner Vorstellung sah dieser Kuchen nur in einer Kastenform gut aus… . Beim dritten Mal war der Kuchen außen Kohlschwarz und innen noch flüssig, ähm, ging auch nicht. Jetzt habe ich mir endlich eine Kastenform zugelegt und siehe da, es hat geklappt. Eigentlich wird die Marshmallow-Baiser-Masse viel mehr in die Höhe auf dem Kuchen verteilt, aber dann hätte ein Stück Kuchen locker bis Weihnachten alle Energiereserven im Körper aufgefüllt und man wäre sich vorgekommen wie Hammy aus ab durch die Hecke nach dem er den Energy Drink getrunken hat. Jetzt reicht ein Stück Kuchen gerade mal für’s Wochenende :-)

 

High-Hat Guinneskuchen mit Kirschen
 

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Zutaten
  • Guinneskuchen:
  • 150 ml Guinnes (oder Malzbier)
  • 150 g Butter
  • 50 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 140 g braunen Zucker
  • 120 g weißen Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 140 g dunkle Schokolade
  • 2 Eier
  • 185 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • ¼ TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Kirschen
  • -
  • Marshmallow-Baiser-Masse:
  • 2 Eiweiß
  • 170 g weißen Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 El Golden Sirup
  • 1 Prise Cream of Tartar
  • ¼ TL Vanilleextrakt
  • 2 El Wasser
  • -
  • Schokoladenglasur:
  • 75 g dunkle Schokolade
  • 75 g Vollmilchschokolade (ihr könnt auch nur eine Sorte Schokolade nehmen)

Zubereitung
  1. Guinneskuchen:
  2. Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Kastenform einfetten und evtl. mit Backpapier auskleiden.
  3. -
  4. Das Bier in einem Topf erwärmen, Butter  zugeben und bei kleiner Flamme schmelzen. Nach dem die Butter geschmolzen ist, Kakaopulver, Zucker und Vanilleextrakt zugeben und gut verrühren. Die Schokolade in kleinere Stücke hacken oder brechen und in der warmen Masse schmelzen. Dabei öfters mal umrühren. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, die Masse zur Seite stellen.
  5. -
  6. Das Mehl mit Natron und Backpulver mischen und sieben. Die Eier in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer schaumig aufschlagen. Mehl  und Salz hinzufügen. Sobald das Mehl gut vermengt ist kommt die Bier-Schokoladenmasse dazu. Am Anfang nur ⅓ der Masse zum Mehl geben und glattrühren. Dann den Rest dazugeben und wieder glattrühren. Zum Schluss noch die Kirschen unter den Teig heben und diesen dann direkt in die Kastenform füllen und im Ofen auf der mittleren Schiene für 40 - 50 Minuten backen. Sollte der Kuchen an der Oberfläche zu dunkel werden, könnt ihr ihn auch mit etwas Backpapier abdecken. Mit einem Holzstab prüfen, ob der Kuchen durch ist. Den Kuchen auf ein Gitterrost stürzen und vollständig abkühlen lassen.
  7. -
  8. Marshmallow-Baiser-Haube:
  9. Alle Zutaten in eine Metallschüssel geben. Die Metallschüssel auf ein Wasserbad stellen und solange rühren, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Das sich der Zucker gelöst hat, könnt ihr daran prüfen in dem ihr etwas Masse zwischen den Fingern reibt, wenn ihr keine Zuckerkristalle mehr spürt kommt die Masse in die Rührschüssel und wird auf höchster Stufe steif geschlagen (dauert so ca. 5 Minuten).
  10. -
  11. Die Marshmallow-Masse, die herrlich lecker nach der Dickmann’s Füllung schmeckt, wird nun auf dem Kuchen verteilt. Wie viel ihr auf euren Kuchen gebt ist natürlich euch überlassen. Dann wird der Kuchen für 15 Minuten in den Kühlschrank gestellt. Währenddessen könnt ihr die Schokoladenglasur vorbereiten.
  12. -
  13. Schokoladenglasur:
  14. Die Schokolade klein hacken und in einer Schüssel über einem Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen bevor ihr diese auf dem Kuchen verteilt.

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S’mores Schoko-Kirsch-Muffin

Neulich beim grillen gab es endlich mal wieder Marshmallows. Schön über dem Grill geröstet. Außen knusprig innen heiß, sehr heiß. Beim reinbeißen hab ich mir dann gleich mal die Schnüss verbrannt. Ist aber auch blöd, man lernt nie dazu :-) Dafür ist mir wieder eingefallen, das ich irgendwo auf dem Rechner ein Buch über S’mores hatte, Marshmallow, Schokolade und Kekse, zack fertig, und das ich das eigentlich auch mal machen wollte. Während die anderen weiter ihre abgekühlten Marshmallows aßen, klickte ich mich durch das Buch und bin bei Cupcakes mit Marshmallow und Kirschen hängen geblieben. Das klang lecker und so wurde am nächsten Tag der Rührbesen rausgekramt und gebacken. Wie du die Marshmallows für die Muffins röstest ist dir überlassen, ich habe einfach den kleinen Bunsenbrenner verwendet. Du kannst aber auch den Grill oder wer hat, den Gasherd, anwerfen oder die Marshmallows evtl. direkt mitbacken.

S’mores Schoko-Kirsch-Muffin
 

: 12 Stück

Zutaten
  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker + 1 EL
  • 5 Eier
  • 200 g Mehl
  • 50 g Kakaopulver
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Kirschen
  • 100 g Schokoladenchips
  • 100 g Kirschen + Saft
  • 1 EL Stärke
  • 12 Marshmallows

Zubereitung
  1. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier zugeben und weiter rühren. Mehl mit Kakaopulver und Backpulver mischen und gründlich unter die Buttermasse rühren. Salz, Kirschen und Schokolade zum Teig geben und nochmals kurz durchmischen. Auf 12 Muffinförmchen verteilen und für 20 - 30 Minuten backen. Währenddessen die Stärke mit etwas Kirschsaft verrühren. Die Kirschen mit etwas Kirschsaft in einem Topf aufkochen und die Stärke zugeben, solange köcheln lassen, bis die Kirschen angedickt sind. (Ich habe ein großes Glas Kirschen genommen, aufgekocht und mit Stärke angedickt. Die Kirschen, die ich nicht für die Cupcakes gebraucht habe, habe ich in eine Auflaufform gegeben, Butterstreusel drüber und einen Kirsch-Crumble gebacken). Sobald die Muffins fertig gebacken sind (Stäbchenprobe), diese aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Mit einem Apfelkernausstecher in die Mitte der Muffins ein Loch ausstechen. Dann nach und nach die Marshmallows rösten. Wie schon gesagt, ich habe einen kleinen Bunsenbrenner dafür verwendet. Die Marshmallows in das Loch drücken und etwas von den Kirschen oben drauf verteilen.

 

Am besten schmecken die Muffins, wenn die Marshmallows noch warm sind, also zackig hineinbeißen :-)

Bis bald,

Simone

 

 

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Schokoladen - Kaffee - Kuchen und Baiserhäubchen

Manche Dinge gehen auch ohne viele Worte, wie zum Beispiel: Schokoladenkuchen. Deswegen gibt es heute auch nur ein paar Bilder und das Rezept für diesen Traum.

Schokoladen - Kaffee - Kuchen und Baiserhäubchen
 

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Zutaten
  • 200 g dunkle Schokolade
  • 150 g Butter + Butter für die Form
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier
  • 150 g Mehl
  • 2 Tl Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver
  • 300 ml kalten Kaffee (so stark wie möglich)
  • 200 ml Sahne
  • Salz
  • 2 Eiweiß
  • 100 g Zucker
  • 20 ml Wasser

Zubereitung
  1. Schokoladenkuchen:
  2. Den Backofen auch 180°C vorheizen. Die Backform mit etwas Butter einstreichen. Die Schokolade hacken und über einem Wasserbad schmelzen. Die Butter mit dem Zucker in der Küchenmaschine schaumig schlagen. Nach und nach die Eier zugeben. Das Mehl mit Backpulver, Kakaopulver und einer Prize Salz mischen und zur Butter-Ei-Masse geben. Einmal kurz durchrühren. Anschließend den Kaffee, die Sahne und die geschmolzene Schokolade nach und nach (am besten auf der kleinsten Stufe) unterrühren. Den Teig in die Form geben und für ca. 30 - 40 Minuten backen. Der Teig sollte in der Mitte noch nicht ganz durch sein, dann wird der Kuchen so schön klätschig :-) Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, könnt ihr den Kuchen mit Alufolie oder Backpapier abdecken. Sobald der Kuchen fertig ist, diesen auf einem Gitter abkühlen lassen.
  3. Baiserhaube:
  4. Zucker mit Wasser aufkochen und so lange weiter kochen, bis der Sirup 118°C heiß ist. Währenddessen die beiden Eiweiße mit einer Prise Salz in der Küchenmaschine (mittlere Stufe) aufschlagen. Sobald der Sirup die Richtige Temperatur erreicht hat kannst du ihn (Vorsichtig!) zur Eiweißmasse gießen. Nun den Eischnee auf einer höheren Stufe weiter schlagen, bis er fest ist und schön weiß glänzt. Anschließend auf dem abgekühlten Kuchen verteilen und unter dem Grill oder mit einem “Crème brûlée Brenner” leicht abbrennen.

 

Zack, das war’s auch schon. Ich wünsche dir viel Spaß beim nachbacken.

Simone

P.S. Und ja, der Kuchen ist genauso mächtig, wie er aussieht :-)

 

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Endlich wieder da! Mit einem Heidelbeertörtchen mit weißer Schokoladencreme

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Endlich ist es soweit: Ich kann wieder kochen, backen & bloggen. Das letzte halbe Jahr waren wir mit dem Umbau unseres neuen kleinen Häuschens beschäftigt und da fehlte es einfach an Zeit und Lust etwas aufwändigeres zu machen und davon auch noch hübsche Bilder zu knipsen. Da war entweder Lieferservice oder Nudeln oder Butterbrot angesagt. Und als endlich wieder Zeit da war, fehlte es an der Koch- bzw. Backstelle. Denn mein Traumherd wurde erst vor ein paar Tagen angeschlossen. Nun ist die Küche fertig und der Ofen glüht, immerhin muss ich ein halbes Jahr nachholen. Und wie du siehst, bin nicht nur ich umgezogen, nein, mein Blog gleich mit. Es wird noch einige Zeit dauern, bis hier alles so ist, wie ich es gerne hätte. Aber das ist nicht so schlimm. In unserem Haus ist es genauso,  bisher ist nur die untere Etage wirklich schön, oben und der Keller sind noch in Arbeit.  Und ich glaube, das bleibt auch noch eine Zeit lang so. Mal schauen, wann die letzte Designerlampe ersetzt wird :-) Für den Umzug gibt es heute mal kein Salz und Brot - das kommt noch - dafür gibt es ein kleines Törtchen mit Heidelbeeren und einer Creme aus weißer Schokolade und Mascarpone.

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Heidelbeertörtchen mit weißer Schokoladencreme (15 cm groß)
 

Zutaten
  • Für die Böden:
  • 200 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 50 g selbstgemachten Vanillezucker (oder 200 g Zucker + 1 Päckchen Vanillezucker)
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 50 ml Öl
  • 100 g Mascarpone
  • 1 Prise Salz
  • Für die Füllung:
  • 200 g weiße Schokolade
  • 200 g Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mascarpone
  • Heidelbeeren

Zubereitung
  1. Böden:
  2. Den Backofen auf 160°C vorheizen. Eine (oder wer hat drei) 15 cm Springform(en) ausbuttern bzw. mit Backpapier auslegen. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, nach und nach die Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen, sieben und löffelweise zur Buttermischung geben, dabei immer weiterführen. Sobald alles Mehl untergerührt ist, Öl, Mascarpone und Salz zugeben und nochmals schön glattrühren. Ein drittel des Teiges in die Springform geben und für 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen), anschließend die beiden anderen Böden backen. Bevor die Creme auf die Böden kommt, sollten diese schön ausgekühlt sein. Ich backe daher die Böden meist einen Tag im voraus und wickele sie in Frischhaltefolie. Wer mag kann etwas Zuckersirup auf die Böden geben, dann bleiben sie noch saftiger. Für den Zuckersirup ein Teil Zucker mit einem Teil Wasser aufkochen und über die warmen Böden pinseln. Das habe ich hier aber nicht gemacht
  3. Creme:
  4. Zuerst wird die Schokolade klein gehackt und über einem Wasserbad geschmolzen. Sobald die Schokolade flüssig ist, diese von dem Wasserbad runternehmen und zur Seite stellen. Ich habe sie über Eiswasser etwas kaltgerührt, das musst du aber nicht, wenn du etwas geduldiger bist als ich… Nun die Butter mit dem Puderzucker schön fluff ig rühren, ruhig so 6-7 Minuten. Dann die abgekühlte (aber noch flüssige) Schokolade zugeben und weiterrühren. Zum Schluss Mascarpone und Salz zur Schokoladenmischung geben und vorsichtig weiterrühren (nicht zu schnell und zu lange, sonst kann es sein, das die Creme ausflockt). Nun kannst du die Creme noch etwas im Kühlschrank ruhen lassen. Wie schon gesagt, wenn du geduldiger bist als ich….
  5. Zum zusammenbauen des Törtchens, ein drittel Creme auf einen Boden geben und verteilen. Heidelbeeren in die Creme drücken, hier kannst du soviel Heidelbeeren nehmen, wie du magst. Zweiten Boden darauf legen und leicht andrücken. Wieder ein drittel Creme auf den Boden verteilen, Heidelbeeren drauf und den dritten Boden darauf legen und andrücken. Mit der restlichen Creme wird der Kuchen oben drauf und drumherum dekoriert. Zum Schluss noch ein paar Heidelbeeren drauf verteilen und zack - schon fertig.

 

 

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Heidelbeertörtchen mit weißer Schokoladencreme

 

Ich geh dann mal noch ein paar Kartons auspacken…   Bis bald!

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